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Beckenbodengymnastik

Ein gezieltes Training kann die Wahrnehmung, Kraft und Koordination der Beckenbodenmuskulatur verbessern und ihre Funktion im Alltag unterstützen.

Wann wird Beckenbodentraining eingesetzt?

Beckenbodengymnastik wird unter anderem bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz eingesetzt. Solche Beschwerden können beispielsweise nach Unterleibsoperationen bei Frauen oder nach Prostataoperationen bei Männern auftreten.

Auch nach einer Geburt kann das Training im Rahmen der Rückbildung zur Behandlung und Vorbeugung entsprechender Beschwerden beitragen.

Wahrnehmung

Die Beckenbodenmuskulatur bewusst spüren, ansteuern und wieder entspannen lernen.

Kraft und Koordination

Ein individuelles Aufbautraining stärkt die Muskulatur und verbessert ihr Zusammenspiel.

Sicherheit im Alltag

Der Beckenboden wird bei Husten, Niesen, Heben und Bücken gezielt in Alltagsbewegungen einbezogen.

Ziel der Behandlung

Ziel ist ein gutes Gleichgewicht zwischen dem Druck im Bauchraum bei Alltagsbelastungen und der Kraft des Beckenbodens. Dadurch sollen Halte- und Schließfunktion der Muskulatur in unterschiedlichen Situationen unterstützt werden.

Zum Einsatz kommen Körperwahrnehmung, gezielte Beckenbodenübungen und das Training bei typischen Alltagsbelastungen. Spezielle Übungsgeräte und Feedbackverfahren können die Therapie ergänzen.