Schmerzlinderung
Eine kurzzeitige lokale Kälteanwendung kann bei ausgewählten akuten Beschwerden zur Schmerzlinderung beitragen.
Lokale Kälte kann in der Physiotherapie gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Art und Dauer der Anwendung richten sich nach dem individuellen Befund und der persönlichen Verträglichkeit.
Je nach Behandlungsziel kann Kälte beispielsweise als kurze Eismassage oder in Form eines kühlen, feuchten Umschlags angewendet werden. Die Hautreaktion und das persönliche Empfinden werden dabei fortlaufend kontrolliert.
Eine kurzzeitige lokale Kälteanwendung kann bei ausgewählten akuten Beschwerden zur Schmerzlinderung beitragen.
Bei bestimmten Reizzuständen kann eine vorsichtig dosierte Kühlung als begleitende Maßnahme eingesetzt werden.
Temperatur, Behandlungsgebiet und Dauer werden an den physiotherapeutischen Befund angepasst.
Bei Sensibilitätsstörungen, Durchblutungsstörungen oder einer ausgeprägten Kälteüberempfindlichkeit kann die Anwendung ungeeignet sein. Deshalb prüft die Therapeutin oder der Therapeut vor und während der Behandlung die Haut und das Temperaturempfinden.