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Therapie nach McKenzie

Die McKenzie-Methode ist ein untersuchungs- und bewegungsorientiertes Konzept für Beschwerden an der Wirbelsäule und den angrenzenden Gelenken.

Bewegungsreaktionen gezielt untersuchen

Zu Beginn wird geprüft, wie sich wiederholte Bewegungen und bestimmte Haltungen auf die Beschwerden auswirken. Dabei wird beobachtet, ob Schmerzen nachlassen, zunehmen oder ihre Position verändern.

Aus den individuellen Reaktionen wird ein passendes Übungsprogramm entwickelt. Ein wichtiger Bestandteil ist die Anleitung zu selbstständigen Übungen für den Alltag.

Gezielte Untersuchung

Wiederholte Bewegungen helfen dabei, eine günstige Bewegungsrichtung zu erkennen.

Aktive Mitarbeit

Die Patientin oder der Patient erlernt einfache, individuell ausgewählte Eigenübungen.

Verlaufskontrolle

Die Reaktion auf die Übungen wird regelmäßig beurteilt und das Programm angepasst.

Mögliche Anwendungsbereiche

  • Beschwerden der Halswirbelsäule
  • Beschwerden der Brustwirbelsäule
  • Beschwerden der Lendenwirbelsäule
  • Ausstrahlende Beschwerden in Arme oder Beine
  • Wiederkehrende bewegungsabhängige Beschwerden
  • Aufbau eines Eigenübungsprogramms

Individuell und kontrolliert

Nicht jede Bewegung ist für jede Beschwerde geeignet. Die Übungen werden deshalb zunächst unter therapeutischer Anleitung getestet. Bei neu auftretenden Lähmungen, ausgeprägten Gefühlsstörungen oder anderen Warnzeichen ist eine sofortige ärztliche Abklärung erforderlich.