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Muskelenergietechnik

Bei der Muskelenergietechnik arbeitet die Patientin oder der Patient aktiv mit: Muskeln werden kontrolliert gegen einen dosierten Widerstand angespannt und anschließend wieder entspannt.

Aktive Mitarbeit und kontrollierter Widerstand

Die Therapeutin oder der Therapeut bringt den betreffenden Körperbereich in eine geeignete Ausgangsposition und gibt einen genau dosierten Widerstand. Die Muskelanspannung wird kurz gehalten und von einer Entspannungs- oder Bewegungsphase gefolgt.

Intensität, Bewegungsrichtung und Wiederholungen werden individuell an den physiotherapeutischen Befund und die Belastbarkeit angepasst.

Beweglichkeit

Die Technik kann eingesetzt werden, um eingeschränkte Bewegungsabläufe zu verbessern.

Muskelspannung

Kontrollierte Anspannung und Entspannung können die Regulation der Muskelspannung unterstützen.

Körperwahrnehmung

Die aktive Mitarbeit fördert die bewusste Wahrnehmung von Haltung und Bewegung.

Mögliche Anwendungsbereiche

  • Funktionelle Bewegungseinschränkungen
  • Erhöhte Muskelspannung
  • Beschwerden an Wirbelsäule und Gelenken
  • Behandlung nach Ruhigstellung
  • Ergänzung der Manuellen Therapie
  • Vorbereitung aktiver Übungen

Individuelle Auswahl

Die Muskelenergietechnik ist eine von mehreren möglichen physiotherapeutischen Maßnahmen. Ob sie geeignet ist, wird nach Untersuchung und unter Berücksichtigung vorhandener Verletzungen oder Erkrankungen entschieden.